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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) — gruen-gehostet.de § 1 Geltungsbereich und Anbieter (1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Webhosting, virtuelle Server (VPS), App-Hosting und Domain-Registrierungen zwischen Webdesign Höhn, Inhaber Felix Höhn, Hauptstr. 1, 63636 Brachttal (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden. (2) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. (3) Das Angebot richtet sich an Verbraucher und Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). § 2 Vertragsschluss (1) Die Darstellung der Produkte auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Bestellung. (2) Mit Absenden der Bestellung über den Button „Zahlungspflichtig bestellen" gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bereitstellung der Leistung oder mit ausdrücklicher Annahmeerklärung (z. B. Zugangsdaten-E-Mail) zustande. (3) Die Bereitstellung erfolgt nach Zahlungseingang automatisch, in der Regel innerhalb weniger Minuten. § 3 Leistungen (1) Webhosting: Bereitstellung von Speicherplatz und Diensten gemäß der jeweiligen Paketbeschreibung, Verwaltung über ein Hosting-Panel. (2) VPS/App-Hosting: Bereitstellung eines virtuellen Servers mit Root-Zugriff gemäß Paketbeschreibung. Für Inhalte, Konfiguration, Absicherung und Aktualisierung des Servers ist ab Übergabe der Kunde verantwortlich. (3) Domains: Der Anbieter vermittelt die Registrierung über einen Registrar. Es gelten ergänzend die Registrierungsbedingungen der jeweiligen Vergabestelle (z. B. DENIC für .de). Ein Anspruch auf Registrierung einer bestimmten Domain besteht erst mit Bestätigung der Vergabestelle. (4) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen die Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (höhere Gewalt, Verschulden Dritter), sowie wegen angekündigter Wartungsarbeiten nicht erreichbar sind. (5) KI-Websitestart: Die KI-gestützte Website-Erstellung ist eine kostenlose Zusatzfunktion ohne eigenständigen Vergütungsanteil. Die generierten Inhalte sind Vorschläge; der Kunde ist verpflichtet, sie vor Veröffentlichung auf Richtigkeit und Rechtskonformität (insbesondere Impressums- und Datenschutzangaben) zu prüfen. Ein Anspruch auf Verfügbarkeit oder bestimmte Ergebnisse besteht nicht. § 4 Pflichten des Kunden (1) Der Kunde verpflichtet sich, über die Dienste keine rechtswidrigen Inhalte zu speichern oder zu verbreiten und keine rechtswidrigen Handlungen vorzunehmen (insbesondere: keine Urheberrechtsverletzungen, kein Spam-Versand, keine Schadsoftware, keine Angriffe auf fremde Systeme, kein Crypto-Mining auf Shared-Ressourcen). (2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und informiert den Anbieter unverzüglich bei Verdacht auf Missbrauch. (3) Der Kunde stellt sicher, dass seine Kontaktdaten (insbesondere E-Mail-Adresse) aktuell sind. Rechnungen und Vertragsmitteilungen erfolgen elektronisch. (4) Bei Verstößen gegen Absatz 1 ist der Anbieter berechtigt, die betroffenen Dienste nach erfolgloser Abmahnung — bei schwerwiegenden Verstößen auch sofort — zu sperren und den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt. § 5 Preise und Zahlung (1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG berechnet der Anbieter keine Umsatzsteuer; alle Preise sind Endpreise. (2) Die Vergütung ist im Voraus für die gewählte Abrechnungsperiode (monatlich oder jährlich) fällig. Zahlung per Überweisung, Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift (über den Zahlungsdienstleister Stripe). (3) Verlängerungsrechnungen werden ca. 14 Tage vor Ablauf der Periode gestellt. (4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter nach Mahnung berechtigt, die Dienste vorübergehend zu sperren (frühestens 10 Tage nach Fälligkeit) und bei fortdauerndem Verzug (frühestens 24 Tage nach Fälligkeit, nach zweimaliger Warnung) den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Daten zu löschen. Auf bevorstehende Sperrung und Löschung wird per E-Mail hingewiesen. § 6 Vertragslaufzeit und Kündigung (1) Verträge über Hosting- und Serverleistungen laufen über die gewählte Abrechnungsperiode und verlängern sich automatisch um jeweils eine weitere Periode, wenn sie nicht vor Ablauf gekündigt werden. Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der laufenden Periode möglich, u. a. durch Deaktivieren der automatischen Verlängerung im Kundenbereich. (2) Domain-Registrierungen laufen jeweils ein Jahr. Ohne aktivierte automatische Verlängerung erlischt die Domain zum Ablaufdatum; auf Wunsch stellt der Anbieter den Auth-Code für einen Transfer bereit. (3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. (4) Nach Vertragsende werden die Daten des Kunden gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Für rechtzeitige Sicherungen seiner Daten ist der Kunde verantwortlich. § 7 Datensicherung (1) Der Anbieter führt regelmäßige Sicherungen der Hosting-Systeme zu eigenen Wiederherstellungszwecken durch. Diese ersetzen keine eigene Datensicherung des Kunden. (2) Bei VPS/App-Hosting obliegt die Datensicherung vollständig dem Kunden. § 8 Haftung (1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. (2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. (3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. (4) Für Datenverluste haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre. § 9 Schlussbestimmungen (1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen wird. (2) Ist der Kunde Kaufmann, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. (3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Stand: Juni 2026